Besetzung und Wiederbesetzung in Münster

5. September 2016 by wolja

Auch in Münster gab es nacheinander zwei Besetzungsaktionen. Zweitere steht offenbar derzeit noch. Ebenfalls wird auf das Konzept von SC4A Bezug genommen.

Hausbesetzungsversuch in Dresden SC4A

5. September 2016 by wolja

In Anlehnung an das Konzept “Social Center 4 All” wurde am 3.09. in Dresden ein Haus besetzt. Zur Dokumentation finden sich unten die erste Pressemittelung, ein politisches Statement und die zweite Pressemittelung nach der Aufgabe der Besetzung.
Quellen: Indymedia 1 und Indymedia 2
Diesen Beitrag weiterlesen »

„Mitmenschlichkeit, Toleranz, Demokratie und Courage“ – kritische Anmerkungen für weitere Diskussionen

17. August 2016 by wolja

Aufgrund unseres Vorschusses an Solidarität für Aktionsformen, die den Rahmen standardisierten eingehegten Protestes teilweise aufsprengen, sowie der Ereignissfülle des Tages (Hess-Marsch von Thügida) etwas verspätet nur ein kurzes Statement zur Pressemittelung der Besetzer_innen (Einzelmeinung):

Um ein „Refugium für Mitmenschlichkeit, Toleranz, Demokratie und Courage zu schaffen“ (PM, Indymedia) waren zumindest einige der Unterstützer_innen der Solidaritätskundgebung vor dem Haus definitiv NICHT gekommen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die AP23 in ihren besten Zeiten

17. August 2016 by wolja

ap23

erheiterndes Pressebonbon

17. August 2016 by wolja

hausbesitzer

Hausbesetzung aufgegeben – Zeichen gesetzt

17. August 2016 by wolja

Nach einem verworrenen Hin und Her mit Oberbulle Weland (?), den Besetzer_innen, den Eigentümer_innen und den Teilnehmenden der Kundgebung ergab sich folgende Situation:

– Die Besetzer_innen verließen das Haus am Planetarium 23 gegen 13:30 Uhr freiwillig. Offenbar waren sie der Ansicht, dass sie ihr Zeichen gesetzt hatten

– Gleichzeitig willigten sie ein, ihre Personalien abzugeben, was durchaus zu einer Anzeige führen könnte

– Ob sie Eigentümer_innen einen Strafantrag gestellt haben, ist bisher unklar, wirkte aber deutlich so, dass dies nicht der Fall ist. Die Besetzer_innen hatten zuvor unter anderem über eine Anwältin verhandeln lassen, aber auch selbst das Heft in die Hand genommen

– Nachdem die Besetzer_innen das Haus verließen und einzeln von Bullen zur ID-Behandlung (?) abgeführt wurden (unter Applaus der Soli-Kungebungs-Menschen) formierte sich ein loser Zug der vereinten Meute

– Ab dem Nollendorfer Platz nahmen sie ihr Recht auf Demonstrationsfreiheit wahr und liefen in einer angemeldeten Demo über den Spittelplatz, die Zwätzengassen, an der Stadtkirche vorbei bis zum Johannisturm. Dort lösten sie sich auf.

– Von Festnahmen ist bisher nichts bekannt, zu Auseinandersetzungen mit der Polizei kam es auch weiterhin nicht

Dies scheint die momentane Lage zu sein. Weitere Auswertungen, sowohl was die Strategie der Besetzer_innen, der Kundgebungsteilnehmer_innen und der Polizei müssen längerfristig besprochen werden.
Bei der Staatsmacht haben die sich selbst ermächtigenden Beteiligten heute sicherlich keine Punkte sammeln können – was meistens die Konsequenz ist, wenn Menschen aus ihren vorgefertigten Bahnen ausbrechen. Deswegen kann es durchaus zu Repressionsmaßnahmen im Anschluss kommen. Auch weil entgegen den Absprachen mit den Presse-Heinis viele Personen gefilmt wurde.
Soweit für den Moment.

Jena braucht ein Autonomes Zentrum!

unklarer Verlauf

17. August 2016 by wolja

Seltsame “Verhandlungen” werden geführt. Zum einen versuchen die Besetzer_innen eine Duldung zu erwirken. Sie sprachen den Unterstuetzer_innen ihren Dank aus. Anderseits fordert Bullensprecher Weling die Kundgebungsteilnehmer_innen auf, diese abzubrechen. Seine Argumentationsgrundlage beruht vorrangig darauf, das er sich das so ausgedacht hat. Es gibt verschiedene Ansichten darüber, wie damit umgegangen werden soll. Unter anderem wurde geäußert, sich die Bedingungen des Handelns nicht diktieren und unter Druck setzen zu lassen. Diskussionen werden auch in Abwegung staatlicher Repression geführt, die unser Handeln so stark einschränkt. Leider ist es weiterhin kaum möglich zur Kundgebung zu stoßen. Trotzdem soll das niemanden abhalten zu versuchen ihre_seine Solidarität zu zeigen. Immerhin ist diese Aktion hundertmal sinnvoller als an irgendeinem Einhegungszaun in gewohnter Manier Faschos anzupoebeln.

Entwicklungen…

17. August 2016 by wolja

Die Situation hat sich inzwischen doch sehr zugespitzt. Die Bullen sind mit vielen Kräfte n vor Ort und lassen niemanden mehr durch. Und dies obwohl unsere Kundgebung eigentlich bis 12 geduldet wird. Fragwürdig es Demokratieverstaendnis… Bfe-Cops haben sich auch den Hinterhof angeschaut. Derweile haben wir zwei Mal pleniert. Außerdem sagten die Besetzer_innen, dass sie sich gezwungen fühlen diese Protestform zu wählen, um den Naziaufmarsch etwas Sinnvolles entgegen zu setzen. Ebenso betonten sie aber auch für soziale Freiräume kämpfen zu wollen. Dies könnten auch Zeitungen und Fernsehen dokumentieren. Haus sei zumindest in den unteren Etagen in gutem Zustand. Sicherlich gibt es viele Ideen, es auch nach dem heutigen Tag in Selbstverwaltung zu nutzen. Auch wenn die Bullen blockieren, wünschen sich die Besetzer_innen solidarische Unterstützung. Deswegen kommt vorbei und fordert euer Recht ein an der angemeldeten Kundgebung teilzunehmen! Im Übrigen sind wir guter Laune da wir wissen, das wir Sinnvolles tun. Weiteres folgt zu gegebener Zeit.

“Gespräche”

17. August 2016 by wolja

Die Bullen haben den Eigentümer erreicht, welcher zuvor allerdings auch schon von den Besetzer_innen verständigt worden ist. Völlig unnötig also das sie sich einmischen aber das tun sie ja leider gerne. Eigentümer hätte das Haus gern geräumt, Klang aber noch nicht nach Strafanzeige… Gerade drei Bullenkarren vor Ort, Verhalten sich aber friedlich. Wir freuen uns weiterhin und bekamen schon Kuchen von solidarischen Anwohner geschenkt. 🙂

twitter etc.

17. August 2016 by wolja

Laufende Infos findet ihr bei Twitter unterm #ap23. Wir sind bester Laune und freuen uns über baldige Unterstützung bevor die Strassen hier gegen Mittag dicht gemacht werden.